Als Schauspieler debütierte Alfons Haider 1975 in „Das Gespenst von Canterville“ am Theater der Jugend. Mit der Rolle des Benjamin in „Die Irre von Chaillot“ zog er 1977 ans Theater in der Josefstadt, wo er in Folge vier Jahre engagiert war. Er spielte sowohl an den Wiener Kammerspielen als auch im Theater „Tribüne“.
1980 übernahm er erstmals eine seiner späteren Paraderollen; jene des Kaiser Franz Joseph in Fritz Kreislers Operette „Sissy“. Im darauf folgenden Jahr spielte er neben Nadja Tiller im Musical „Die Dame im Dunkel“ am Raimundtheater. Mit „Der Graf von Monte Christo“ wechselte er ans Volkstheater, welchem er fünf Jahre verbunden blieb.

„Das Gespenst von Canterville“
1981 trat er zum ersten Mal bei den Stockerauer Festspielen als Kamilo in „Skup, der Geizige von Ragusa“ in Aktion.
Sein Theaterweg führte ihn über Rollen in „Der Alpenkönig und Menschenfeind“, „Figaros Hochzeit“, „Viel Lärm um Nichts“, „Die lustigen Weiber von Windsor“, „Schule der Frauen“ bis hin zu Tourneen mit „Liebelei“ oder mit Jean Anouilh´s „Becket“.

„Bildunterschrift“
Ein weiteres Highlight seiner Karriere war die Verkörperung des Prinzen Hamlet in Shakespeares gleichnamigen Stück: 1986 auf großer Europatournee sowie 1999 für die Stockerauer Festspiele in der Inszenierung von Erhard Pauer. 1988 gab Alfons Haider erstmals den Bluntschli in „Helden“ – eine weitere Paraderolle.
1993 kann er einen Riesenerfolg als Daniel Kaffee in Aaron Sorkin`s „Eine Frage der Ehre“ am Volkstheater und während einer Europatournee verbuchen – gekrönt mit dem begehrten deutschen INTEGA-Theaterpreis.

„Eine Frage der Ehre“